Hall of Aviation Southampton/ UK

Die Tatsache, dass Southampton überhaupt ein Luftfahrtmuseum hat, ist größtenteils den Kadetten des 424. Air Training Corps zu verdanken, die das R.J. Mitchell Memorial Museum in den 1970er Jahren gründeten. Southampton-Stadtrat genehmigte die Nutzung einer geeigneten Halle in der Stadt, die ATC-Kadetten stellten die Arbeitskräfte. Die Hauptattraktionen, die S6A Seaplane und Mk24 Spitfire, sorgten dafür, dass das Museum, im Jahr 1976 eröffnete und 8 Jahre lang erfolgreich betrieben werden konnte. In der Tat, so erfolgreich war diese Aktion, dass extra ein zweckgebundenes Gebäude am heutigen Standort der Albert Road South errichtet wurde. Damit verbunden sollte das Museum eine größere Rolle übernehmen, und zwar die Geschichte der Luftfahrt im Solent-Gebiet zu erzählen. Zu dieser Zeit hatte das Wissenschaftsmuseum das Short Sandringham-Flugboot »Beachcomber« erstanden und es wurde entschieden, dass nur Southampton der einzige logische Ort für dieses Flugboot sein konnte, erst recht, wenn man die Geschichte des Solent kennt oder sich damit beschäftigt hat. Das neue Museum, mit dem »Beachcomber« als Mittelpunkt der Ausstellung, öffnete am 26. Mai 1984 seine Pforten. In den folgenden zwanzig Jahren wurden viele der ursprünglichen Ausstellungen verkleinert, um Platz zu schaffen für neue Ausstellungsstücke. Aber die gesamte Sammlung hatte sich in diesen Jahren so vergrößert, dass nicht mehr genug Platz in der Halle zur Verfügung stand alle Exponate unterzubringen!

Short Sandringham IV "Beachcomber" (VH-BRC)

Mehr als 20 Luftfahrtunternehmen, unter anderem auch Supermarine, British Aerospace, A.V. Roe und Westlands,  waren und sind seit Beginn der Luftfahrt im Solent-Gebiet aktiv und ihre Geschichte wird in den Schaukästen erzählt, die an den Wänden hängen. Alle ausgestellten Flugzeuge spiegeln die Vielseitigkeit der Luftfahrt in dieser Region wider. Das vielleicht berühmteste Beispiel ist die von Supermarine entworfene Spitfire, die 1936 zum ersten Mal auf dem Eastleigh Aerodrome flog. Das Museum besitzt eine eigene Spitfire (eine Mark F.24), eine plastische Nachbildung des an die Wand montierten und in der ursprünglichen Farbgebung bemalten Prototyps K5054 hat, sowie eine Replika des Flugzeugs in Holz, die das Museum für Firmenveranstaltungen mit einem sachbezogenen Hintergrund (Supermarine/ Spitfire) zur Verfügung stellt, um diese Veranstaltung dem Thema nach zu gestalten bzw. aufzuwerten.

Wie schon berichtet sind die Wurzeln der Hall of Aviation in dem ursprünglichen R.J. Mitchell Memorial Museum mit seiner Spitfire F.24 zu suchen, welche jetzt in der Mitte des Hauptausstellungsbereiches zusammen mit der Supermarine S.6A zu bewundern ist. In der Nähe dieser Exponate befindet sich eine Statue von R.J. Mitchell.

Hier ein kleiner Rundgang

Zu sehen waren unter anderem :

deHavilland, Saunders-Roe SR.1, Supermarine Spitfire F.24, Supermarine S.6 A (Schneider Trophy), Replica Avro 504J, deHavilland D.H. 115, Folland Gnat und vieles mehr...

Weitere Informationen zu den einzelnen Flugzeugtypen, wie technische Daten, Entwicklungsgeschichte und noch mehr Bilder, findet Ihr hier, auf 

www.historic-aircraft-infoweb.de