Bristol Blenheim googled91ed69a5232e9ea.html
15-Aug-18


HANGAR 152 www.aircraft-historyweb.de Bristol (Fairchild)  Type 149 Bowlingbroke Fotos  Rainer Lüdemann

Die Bristol Blenheim war ein zweimotoriger leichter Bomber, der im Zweiten Weltkrieg vor allem von der Royal Air Force für Tiefangriffe gegen feindliche Seeziele eingesetzt wurde. Als Vorlage für die Entwicklung der Blenheim diente die zivile Bristol 142, welche erstmalig am 12. April 1935 in Filton  flog. Gemäß der Spezifikation B.28/35 aus dem gleichen Jahr wurde dieses Flugzeug als Type 142 M (M= Military) entwickelt. Dieses Ganzmetall-Flugzeug wurde vorerst als Blenheim Mk I (mit kurzer Nase) für die britische Luftwaffe in Serie gebaut und von zwei luftgekühlten Bristol Mercury VIII Radial-Triebwerken angetrieben. Der Erstflug des Prototyps (RAF-Seriennr. K7033) erfolgte am 25. Juni 1936. Diese für damalige Zeit doch fortschrittliche Konstruktion brachte dem leichten Bomber kurzzeitig den Vorteil, schneller als alle herkömmlichen Jagdflugzeuge zu sein. Es wurde ein erster Liefervertrag vereinbart und im März 1937 erhielt die No. 114 Squadron der RAF die ersten Blenheim I. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges befanden sich 1007 Stück in Diensten der RAF. Insgesamt wurden 1280 Flugzeuge der Mk I-Serie gebaut; 147 Flugzeuge (anderen Quellen nennen ca. 200 Stück) davon wurden als Mk-IF-(Night-Fighter) umgerüstet und mit vier Browning-MG Kal. 0,303 (7,7 mm) in einer Wanne unter dem Rumpf und einem AI Mk II oder Mk IV-Radar versehen. Weiterhin wurde eine Langstrecken-Variante mit Zusatztanks (nur ein Flugzeug) mit der Bezeichnung Mk II abgeleitet. Eine weitere Version, die Mk IV, war mit verstärkter Panzerung versehen und wurde mit den stärkeren  Bristol Mercury XV -Triebwerken ausgerüstet, die jetzt etwas mehr als 900 PS leisteten.  


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Rainer Lüdemann

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Stand: 15 August 2018



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Fotos US Air Force  via David Johnson