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Copyright © Rainer Lüdemann 2004 . Fotos alle Rechte vorbehalten.

Stand: 15 August 2018



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Bell P-39 Airacobra Jagdflugzeug / Jagdbomber Fotos US Air Force via David Johnson

Die P-39 unterschied sich von den anderen amerikanischen Jagdflugzeugen durch ihr zusätzliches Bugfahrwerk und durch den Einbau des Triebwerkes im Mittelteil des Rumpfes. Beide Merkmale resultierten aus den ständigen Forderungen nach einer schweren Bewaffnung und damit nach einem Angriffs-Waffenträger für die Bodenunterstützung. Als Jagdwaffe konnte sich dieses Modell leider nicht durchsetzen.Die Vorführung der Grosskaliber-Maschinenkanone T9 (37 mm) der Firma American Armament Corp. inspirierte wohl die Konstrukteure der Bell Aircraft  Corp., die dieses Jagdflugzeug bauten und es mit dieser Kanone ausrüsteten, welche durch die Propellernabe feuerte. Unterstützt wurde diese grosse Kanone durch zwei im oberen Rumpfbug installierten 12,7 mm-Maschinengewehren, die synchronisiert durch den Propellerkreis schossen. Die Gesamtproduktion belief sich auf 9558 Stück. Davon sind fast die Hälfte (4773 Stück) in die Sowjetunion, im Rahmen des Lend- Lease- Act, geliefert worden. Die hier gezeigte Maschine ist eine P-39Q Airacobra der Fighter Collection. Sie ist bzw. war 2004 eine von zwei flugfähigen Maschinen auf der Welt. Die Konstruktionsnummer für das im Hauptwerk in Buffalo/ USA hergestellte Flugzeug lautete 26E-397 und die US Army Air Force Seriennummer 42-19993. Der Einsatz erfolgte im Südpazifik.

Der Motor war unmittelbar hinter dem Pilotensitz eingebaut. Der Propeller wurde über eine unter den Pilotensitz geführte Fernwelle angetrieben. Der Entwurf wurde vom US Army Corps akzeptiert und der Prototyp flog erstmals am 07. Oktober 1937. Als Antrieb kam ein Allison-V- 1710-83-Reihenmotor zum Einbau, welcher zusätzlich mit einem Turbolader ausgestattet war. Die Höchstgeschwindigkeit dieses Typs lag in ca. 3000 Meter Höhe bei 621 km/h.

Ursprünglich sollte die Serienproduktion unter der Bezeichnung P-45 im August 1939 anlaufen, aber noch vor Auslieferung wurde die Bezeichnung wieder in P-39 geändert. Ingesamt waren in der ersten Serie 80 Flugzeuge gefertigt worden. 60 Einheiten davon wurden vorerst im Rumpfbug mit 7,62-mm MG’s ausgestattet und unter dem Rumpf konnten entweder eine 227-kg-Bombe oder ein Zusatztank mit 284 Liter Treibstoff angehängt werden.

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Historische Fotos

Fotos: Rainer Lüdemann, Flying Legends, Duxford 2004